Freitag, 7. November 2014

Fanhilfe Hannover bietet Hannover 96 Hilfe bei Schadensersatzforderung der PD Hannover an

"Liebe Verantwortliche von Hannover 96,

wie wir der heutigen Ausgabe der Neuen Presse entnehmen konnten, fordert die Polizeidirektion Hannover Schadensersatz von euch, weil Roman Prokoph, der Kapitän der Hannover 96 Amateure,die Frechheit besessen hat, bei einem Regionalligaspiel im Beekestadion, neben das Tor zu schießen und dadurch mutmaßlich eine Beule in einem dahinter geparkten Polizeifahrzeug entstanden sein soll.
Wie euch vermutlich bekannt ist, müssen auch wir uns häufiger mit hanebüchenden Forderungen und Maßnahmen der Polizei auseinandersetzen und sind daher ziemlich erfahren auf diesem Gebiet. Aus diesem Grund bieten wir ausnahmsweise auch euch
unsere Hilfe an. Solltet ihr Interesse haben, so meldet euch doch einfach unter fanhilfehannover@gmx.de.

Herzliche Grüße,

Eure Fanhilfe Hannover"

Dienstag, 21. Oktober 2014

Fanhilfe Hannover irritiert über die gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Hannover und der Staatsanwaltschaft Hannover

Wie die Polizei und die Staatanwaltschaft heute bekannt gaben, sind die Ermittlungen der Ermittlungsgruppe "Derby" nahezu abgeschlossen. 105 Tatverdächtige sind ermittelt und 272 Strafverfahren eingeleitet worden. Die Fanhilfe ist irritiert, dass eine derartige Pressemitteilung heute bereits erging, obwohl bisher nicht ein Tatverdächtiger aus der Fanszene von Hannover 96 rechtskräftig verurteilt worden ist. Vielmehr liegen der Fanhilfe Hannover Informationen Betroffener vor, dass zahlreiche erhobene Tatvorwürfe sich nicht bestätigt haben und die Ermittlungen bereits eingestellt worden sind.
(http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/66841/2860183/pol-h-gemeinsame-presseinformation-der-staatsanwaltschaft-hannover-und-der-polizeidirektion-pd)

Hierbei zeigen sich Parallelen zu den Vorfällen von Achim im Februar 2013. Damals leiteten die Polizeibehörden über 400 Ermittlungsverfahren ein, die nach monatelangen Ermittlungen ausnahmslos eingestellt wurden. Nicht einem Fan konnte ein strafbares Verhalten nachgewiesen werden. Auch damals prahlte die Polizei gegenüber der Öffentlichkeit mit der hohen Zahl an eingeleiteten Verfahren. Selbiges ist mit der heutigen Pressemitteilung und mit den jüngsten Meldungen rund um das Amateurderby zwischen dem BTSV und Hannover 96 geschehen. "Wir sehen dahinter Methode und letztlich den Versuch der bewussten Desinformation der Öffentlichkeit,", merkt Florian Meyer von der Fanhilfe Hannover an.

Mit großem Unverständnis nimmt die Fanhilfe zudem zur Kenntnis, dass scheinbar mehrere szenekundige Beamte der Polizei Hannover nicht in der Lage waren, den jahrelangen Streit zwischen Vereinsführung und aktiver Fanszene als Grund für das Fernbleiben der aktiven Fans bei den Spielen der ersten Mannschaft zu erkennen. "Es ist uns schleierhaft, wie man seitens der Polizei ernsthaft annehmen kann, dass die bloße Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen bisher ausschließlich Tatverdächtige dazu geführt haben soll, dass eine drei-
bis vierstellige Anzahl von Fans die Spiele der ersten Mannschaft meidet", sagt Florian Meyer.

"Uns drängt sich vielmehr der Verdacht auf, dass auf die Polizei ein großer Ermittlungsdruck durch das Innenministerium ausgeübt wurde, unter dem jetzt Ergebnisse erbracht werden mussten. Insbesondere das Thema Pyrotechnik ist bereits von Gerichten als einfache Ordnungswidrigkeit eingestuft worden. Ob eine Kostenumlage überhaupt rechtlich möglich ist, ist zudem ebenfalls erst einmal grundsätzlich zu klären.", fährt Meyer fort.

In diesem Zusammenhang kritisiert die Fanhilfe Hannover erneut die Vergabe von 14 Stadionverboten im Rahmen der bisherigen Ermittlungen. "Wie bereits angesprochen, ist bisher keine Person einer Straftat überführt worden. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Mit der Vergabe der Stadionverbote untermauert der Verein Hannover 96 lediglich erneut, dass er rechtsstaatliche Prinzipien mit Füßen tritt.", so Meyer weiter.

Bereits im Rahmen des Rückspiels Eintracht Braunschweig - Hannover 96 hatte der Verein unter Druck des Innenministeriums mehreren hundert Anhängern die Herausgabe der Tickets verweigert. Die Fans klagten gegen dieses Vorgehen. In allen der bisher abgeschlossenen Verfahren hatte der Verein vor Gericht Niederlagen einstecken müssen. Bei den noch ausstehenden Verfahren hat Hannover 96 bereits die Kostenübernahme der Verfahren erklärt, was als Schuldeingeständnis zu werten ist.

Sollten sich die erhobenen Tatvorwürfe in einigen Fällen als unberechtigt erweisen, schließt die Fanhilfe Anzeigen gegen Ermittlungsbehörden nicht aus. Sofern der Anfangsverdacht nicht ausreichend begründet war und dafür unverhältnismäßige Maßnahmen seitens der Ermittler angewendet worden sind, wie in diesem Fall massive Eingriffe in die Privatsphäre, wird die Fanhilfe allen Betroffenen Fans zu rechtlichen Schritten gegen die Polizei raten.

Samstag, 18. Oktober 2014

Kleines 1x1 im Umgang mit der Polizei - Heute: Besuch auf der Arbeit und auf dem Arbeitsweg

Aus aktuellem Anlass möchten wir noch mal euer Wissen im Bezug auf die verschiedenen Serviceleistungen der Polizei auffrischen. Heute soll es hierbei aber nicht um den Aufräumservice zu Hause gehen, sondern um Besuche an eurer Arbeitsstelle oder Kontakt auf dem Arbeitsweg. Woher die Polizei weiß, wo ihr arbeitet? Irgendwer wird es ihnen verraten haben.

Grundsätzlich liegt die Art und Weise, wie die Polizei Vernehmungen gestaltet in ihrem "pflichtgemäßen Ermessen". Gängig ist natürlich die Vorladung in die Dienststelle, aber auch eine Befragung an anderen Orten ist grundsätzlich möglich. Es gibt nur einen Haken: das Vorgehen der Polizei muss verhältnismäßig sein. Das bedeutet, zum einen, dass die Relation zwischen eingesetztem Mittel und verfolgtem Zweck stimmen muss, zum anderen, dass das Vorgehen nur so wenig wie nötig in die Grundrechte des Befragten eingreift. Kurz gesagt: je schwerer die Tat, desto ausgefallener können die eingesetzten Mittel sein. Wie verhältnismäßig ein Besuch der Polizei auf der Arbeit nun wirklich ist, möchten wir hier nicht beurteilen - die Anforderungen an einen gerechtfertigten Besuch auf der Arbeit sind jedoch hoch. Fest steht jedenfalls, dass diese Methode häufiger angewandt wird. Das Ziel ist natürlich klar: Diskreditierung vor dem Chef und vor den Arbeitskollegen, der Aufbau eines sozialen Drucks, Angst verbreiten, in manchen Fällen möchte man den Beamten sogar die bewusste Zerstörung von Existenzen vorwerfen - nämlich dann, wenn der Besuch zur Kündigung führt.

Wie solltet ihr euch aber verhalten? Zuerst gilt wie immer: ruhig und freundlich, aber bestimmt bleiben, nichts unterschreiben und von eurem Recht zu Schweigen Gebrauch machen!

1. Aufgrund der Unschuldsvermutung habt ihr einen Anspruch darauf, dass Dritte nichts von Ermittlungen gegen euch erfahren. Auch als Zeuge geht es Dritte (also euren Chef und eure Kollegen) nichts an, in welchen Verfahren ihr als Zeugen auftretet. Es bietet sich also an, die Beamten zu bitten, mit euch vor die Tür zu gehen.

2. Wenn ihr dann vor der Tür seid (oder noch unterwegs zur Arbeit), müsst ihr natürlich trotzdem keine Angaben machen. Als Beschuldigter seid ihr niemals verpflichtet, Angaben zu Vorwürfen zu machen. Mehr als eure Personalien (Name, Adresse, Geburtsdatum, Geburtsort) müsst ihr nicht angeben. Selbes gilt für Zeugen. Ihr solltet den Beamten also mitteilen, dass ihr mit einer Vernehmung in dieser Situation nicht einverstanden seid und keine weiteren Angaben machen werdet. Außerdem lässt sich auch der Hinweis, man werde erst einen Anwalt kontaktieren, immer gut hören.

3. Drohungen, wie z.B. dass ihr mit auf die Wache kommen müsst, könnt ihr ignorieren. Hierzu besteht absolut kein Grund. Sollte dies Thema werden, könnt ihr den Beamten noch mal erklären, dass sie euch ordentlich vorladen sollen und ihr dann nach Absprache mit eurem Anwalt zu einer Aussage bereit seid - oder eben nicht.

4. Lasst euch das Aktenzeichen und die Namen der Beamten geben und notiert euch Datum und Uhrzeit der Befragung.

5. Nachdem ihr den Besuch verabschiedet habt, bleiben noch weitere Folgemaßnahmen: auf dem Klageweg lässt sich im Nachhinein die Rechtswidrigkeit der Maßnahme feststellen. Sollte es außerdem Probleme mit eurem Arbeitgeber geben, lassen sich in manchen Fällen arbeitsrechtliche Schritte prüfen. Außerdem solltet ihr ein kurzes Gedächtnisprotokoll verfassen und entweder uns, oder gleich eurem Anwalt Bescheid sagen.

Die wichtigsten Stichpunkte, die ihr euch zum Thema "Besuch auf der Arbeit" merken solltet sind also: das Recht zu schweigen, die Privatheit von Ermittlungen, Vernehmungen nur nach Vorladung und anwaltlicher Beratung auf der Dienststelle, Drohungen ignorieren.         

Donnerstag, 25. September 2014

Weiteres Vorgehen für alle Betroffenen der polizeilichen Maßnahmen beim Amateurspiel in Braunschweig

Mal wieder sind wir als Fanhilfe Hannover schockiert über das Vorgehen der Polizei gegen friedliche Fans. Dass wir die polizeilichen Maßnahmen unverhältnismäßig finden und für größtenteils rechtswidrig halten, sollte kaum einer Erwähnung wert sein.
Ganz besonders tut es uns Leid, dass den Insassen einmal mehr die Chance genommen wurde, ein so wichtiges Spiel wie das gegen Braunschweig miterleben zu dürfen.
Ebenso schmerzt es zu sehen, dass gemäß übereinstimmender Augenzeugenberichte Auslöser für diesen massiven Polizeieinsatz das eigenhändige Öffnen einer Bustür - um dem völlig menschlichen Verlangen nach frischer Luft in einem überfüllten Bus nachzugehen - gewesen sein soll. Das Handeln einiger friedlicher Fans, die nur ihre menschlichen Grundbedürfnisse stillen wollten, wurde einmal mehr von der Polizei mindestens völlig fehl eingeschätzt, wenn nicht sogar bewusst dazu missbraucht, um eine Eskalation herbeizuführen. Es wurde seitens der Polizei mit Gewalt und dem massiv gesundheitsgefährdenden Sprühen von so gennantem Pfefferspray in den überfüllten Bus auf das Öffnen der Tür reagiert und somit eine Körperverletzung an bis zu diesem Zeitpunkt völlig friedlichen Fans verübt.
Das in der unmittelbaren Folge die Polizei im Einklang mit der Presse die Täter- und Opferrollen mal wieder vertauscht, um den Einsatz zu rechtfertigen und jegliche Kritik zu bekämpfen, ist zwar nicht neu, aber einmal mehr eine Ohrfeige für alle friedlichen Insassen dieses Busses.
Die Geschehnisse lassen sich zwar nicht umkehren, jedoch raten wir euch dringend, auch zum Schutz vor drohenden und aus diesem Einsatz resultierenden Folgen, die nachstehenden Maßnahmen zu ergreifen.

Das weitere Vorgehen sieht nun für ALLE Betroffenen folgendermaßen aus:

Datenlöschung beantragen

Die durch die Polizei erhobenen Daten sollen nach Möglichkeit aus den
Datenbanken der Polizei entfernt werden. Deshalb schickt ihr in etwa
zwei Wochen, also in der Woche ab dem 13.10.2014, den Datenlöschungsantrag ab.

In diese Formulare tragt ihr bitte eure Adresse ein, sowie als Datum der
Personalienfeststellung den 23.09.2014. Als Frist setzt ihr zwei Wochen
ab Absendung eures Schreibens (also für den 13.10.2014 den 27.10.2014
und so weiter). Außerdem gehört in den Brief eine Kopie beider Seiten
eures Personalausweises sowie natürlich eure Unterschrift.

Empfänger des Antrages ist:

Polizeidirektion Braunschweig
Friedrich-Voigtländer-Straße 41
38104 Braunschweig


Nach etwa zwei Wochen solltet ihr eine Rückmeldung der Polizei erhalten.
Können eure Daten dieser Rückmeldung nach nicht gelöscht werden, weil
zum Beispiel ein Ermittlungsverfahren gegen euch eingeleitet wurde,
meldet euch bitte bei uns. Dann besprechen wir das weitere Vorgehen.

Dienstaufsichtsbeschwerde

Wir haben für euch eine Blanko-Dienstaufsichtsbeschwerde erstellt. Diese
verseht ihr bitte wieder mit eurer Adresse sowie einer Unterschrift.

Die Blanko-Dienstaufsichtsbeschwerde erhaltet ihr zusammen mit dem Datenlöschungsantrag ausschließlich morgen beim Spiel gegen FT Braunschweig ab 18:00 am Stand im Zwinger. Außerdem können wir euch die Dokumente bei Nachfrage an fanhilfehannover@gmx.de als PDF zukommen lassen.

Gedächtnisprotokoll

Um in möglichen späteren Strafverfahren gegen euch oder gegen die verantwortlichen Beamten das von euch wahrgenommene Geschehen wiedergeben zu können, ist es sinnvoll, für euch selbst ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen. Schreibt euch also alle wichtigen Details auf, die ihr in ein paar Monaten vergessen haben könntet.

Ärztliches Attest

Falls ihr Verletzungen durch den Polizeieinsatz erlitten habt, solltet ihr schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um euch diese schriftlich attestieren zu lassen.

Wenn ihr weitere Fragen, Probleme oder Anregungen habt, könnt ihr uns per E-Mail oder persönlich an den Spieltagen kontaktieren. Des Weiteren raten wir euch noch einmal den Abschnitt B (Polizeiliche Maßnahmen) unseres Readers Klick! durchzulesen.  

Montag, 8. September 2014

Neue Auflage des "Readers zum Umgang mit Polizei und Justiz" jetzt zum Download verfügbar!

Die zweite, erneuerte Auflage unseres "Readers zum Umgang mit Polizei und Justiz" ist jetzt unter folgendem Link zum Download verfügbar:

Klick!

Freitag, 22. August 2014

Hannover 96 übernimmt alle Gerichtskosten in den AWDK-Verfahren

In den 86 Gerichtsverfahren betreffend der Tickets für das Derby-Rückspiel im April diesen Jahres hat sich Hannover 96 entschlossen, sämtliche Kosten "ohne Übernahme von Rechtspflichten" zu tragen.

Nachdem bereits in drei vorangegangenen Verfahren eine Entscheidung zugunsten der klagenden AWDK-Inhaber gefällt worden war, erklärte sich Hannover 96 endlich bereit, die Kosten freiwillig zu übernehmen. "Es freut uns, dass Hannover 96 und die mandatierten Anwälte endlich einsehen, dass hier keine Chance auf einen Erfolg besteht. Allerdings sind wir weiterhin enttäuscht, dass es überhaupt zu einem Rechtsstreit zwischen Fans und Vereinsführung kommen musste.", sagt Florian Meyer von der Fanhilfe Hannover.


Hannover 96 hatte sich gegenüber ca. 250 Auswärtsdauerkartenbesitzern vertragsbrüchig gezeigt und Fans die Herausgabe der Tickets zum Punktspiel beim jetzigen Zweitligisten Eintracht Braunschweig verweigert. Knapp 100 Personen sind hiergegen juristisch vorgegangen. Die Fanhilfe bemängelt weiterhin die intransparente und vorallem unprofessionelle Vorgehensweise der Vereinsführung von Hannover 96. "Viele Probleme zwischen der aktiven Fanszene und der Vereinsführung hätten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keinen Bestand, hätte man seitens des Vereins etwas bedachter reagiert.", fährt Meyer fort. Bis heute hat Hannover 96 sich nicht öffentlich für das rechtswidrige Verhalten gegenüber seinen betroffenen Anhängern entschuldigt. Dieses führte unter anderem zu einer Zuspitzung des Konflikts zwischen dem Verein und seinen Fans. Die organisierten Anhänger befinden sich in dieser Saison weiterhin in einem Stimmungsboykott. Spätestens mit der nun beschlossenen Kostenübernahme, die einem Schuldanerkenntnis gleicht, wäre eine Entschuldigung richtig und wichtig für das Verhältnis zwischen Fans und Verein.

Montag, 4. August 2014

Fanhilfe Hannover begrüßt den Rückzug der Polizei aus Stadien in NRW

Die Fanhilfe Hannover begrüßt den Vorschlag des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zum Abzug von Polizeikräften aus den Stadien. Wie Spiegel Online und weitere Medien berichteten, plant die Polizei in NRW die Einsatzstunden und Einsatzumfänge im Rahmen der Bundesligapartien deutlich zu verringern.

"Bemerkenswert ist, dass nun endlich Vernunft bei den Entscheidungsträgern zu siegen scheint." so Florian Meyer, Sprecher der Fanhilfe Hannover.

Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren durch populistische Forderungen einiger Innenminister und Polizeigewerkschafter Diskussionen um die Sicherheit im Fußball befeuert, obwohl die Faktenlage zu keiner Zeit eine Grundlage hierfür hergab.

"Wir sind uns sicher, dass durch den teilweisen oder kompletten Rückzug von Polizeieinheiten aus den Stadien sogar die bisherigen Verletztenzahlen weiter zurückgehen werden. Insbesondere, weil Vorfälle wie beim Spiel Hannnover 96 gegen den FC Bayern vor einigen Jahren oder beim FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki dann der Vergangenheit angehören dürften." fährt Florian Meyer fort. Bei beiden Begegnungen hatten unverhältnismäßige und ungerechtfertige Polizeieinsätze bis zu 70 verletzte Fans durch den Einsatz von Reizgas und Schlagstock verursacht.